Landeshaushalt 2012 – Arbeitszeitregelung + Investitionen

Der DGB NRW nimmt Stellung zum Entwurf des Landeshaushalts 2012. Zwei Zitate: 1. „Tariftreue seitens der Landesregierung ist übrigens auch in der Arbeitszeitregelung für die Beamtinnen und Beamten des Landes gefragt. Die Arbeitszeiterhöhung auf 41 Wochenstunden im Jahr 2004 war bewusst befristet, um eine Haushaltsnotlage in den Griff bekommen zu können. Die erneute Verlängerung dieser Arbeitszeitregelung ist beschäftigungspolitisch falsch und sachlich unbegründet. Die Arbeitszeit ist der tariflichen Regelung im TV-L anzupassen.“ 2. „Investitionen in Bildung leisten einen Beitrag zur Konsolidierung des Landeshaushalts“. Das lassen wir mal so stehen …

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Fortbildung für ‘mittleres Management’

Im Amtsblatt (1/2012) wird der Erlass „Strukturen und Inhalte der Lehrerfort- und -Weiterbildung; Änderung (RdErl. des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 29.11.2011 ~ 412-6.07.01-96075)“ veröffentlicht. Zitat aus dem Vorspann: „Schulleiterinnen und Schulleiter können sich künftig bei Umsetzung von Maßnahmen der Schul- und Unterrichtsehtwicklung persönlich beraten lassen. Das neue Fortbtldüngskonzept für das schulische Leitüngspersonal umfasst außerderm Kompaktseminare für Schulleitungen, Vorbereitungsseminare zur Nachwuchsgewinn ung und Veranstaltungen für das ‘Mittlere Management’.“

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Dienstvorgesetzteneingeschaft: 2012 wird durch 2013 ersetzt

Die Übertragung der sog. erweiterten Dienstvorgesetzteneigenschaften auf alle Schulleiterinnen und Schulleiter in NRW wird – wie bereits bekannt – verschoben. Der entscheidende Satz lautet: „In § 6 Satz 2 wird die Zahl ’2012′ durch die Zahl ’2013′ ersetzt.“ Diese Änderung bezieht sich auf die sog. beamtenrechtliche Zuständigkeitsverordnung und trat zum 21. Dezember 2011 in Kraft.

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Fortbildung: Methoden zur schulischen Auseinandersetzung mit Rassismus, Antisemitismus und rechtsextremen Weltbildern

Die Themen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus stellen den Schulunterricht vor große Herausforderungen. Meist wird damit organisierte rechtsextreme Gewalt verbunden. Im Schulalltag sind Lehrerinnen und Lehrer jedoch oft auch mit Diskriminierung durch Sprüche, Witze und klassischen stereotypisierten Vorurteilsmustern (Juden sind geizig und reich, aber klug, Muslime sind dumm und faul etc.) konfrontiert. Weiterlesen

Zeugnisausgabe & Schulschluss: MSW macht Rückzieher

Im Oktober 2011 hatte das MSW die langjährig bewährte Regelung durch Erlass abgeschafft, dass der Unterricht am Tag der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse auf drei Stunden verkürzt werden kann. Es hagelte Proteste. Nun hat das MSW durch Schulmail vom 13. Januar 2012 den Erlass aus dem Oktober zurückgezogen und die Kürzung wieder ermöglicht. Eine gute Regelung im Sinne der schulischen Arbeit und ein Erfolg der GEW.

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Deutschpflicht auf dem Schulhof?

Der Zeitschrift PÄDAGOGIK (Heft 1/2012) entnehmen wir ein Pro und Contra unter dem Titel „Deutschpflicht auf dem Schulhof?“. Zitat: „Vor wenigen Jahren gab es eine heftige Debatte um die Deutschpflicht auf dem Schulhof. Der damalige und heutige Schulleiter verteidigt die Entscheidung und verweist auf die inzwischen mehrjährigen guten Erfahrungen, ist der Nutzen dieser Regelung größer als der Schaden? Wie kann die Schule auch zwischen den Unterrichtsstunden helfen, die Deutschkenntnisse zu verbessern? Oder ist das Verbot der Muttersprache ein gravierender Eingriff in die Persönlichkeitsrechte?“

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Was wissen wir über Lehrerinnen und Lehrer?

Wir entnehmen der Zeitschrift PÄDAGOGIK (Heft 1/2012) einen Artikel von Ewald Terhart unter dem Titel Was wissen wir über Lehrerinnen und Lehrer? – Einführung in die Serie“. Zitat: „Subjektiv glauben wir alle endlos viel über Lehrer zu wissen. Doch was davon ist wissenschaftlich objektivierbar? Was kennzeichnet z.B. erfolgreiche Lehrerinnen und Lehrer? Unser wissenschaftliches Wissen über den Lehrerberuf weist noch große Lücken auf. Immerhin hat die Forschung der letzten Jahrzehnte vieles klären können, was sich nachzuvollziehen lohnt – und was Lehrer wissen sollten.“

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Ländertauschverfahren

Zur einer kleinen Anfrage der Abgeordneten Edwina Koch-Kupfer (DIE LINKE) im Landtag in Sachsen zum Wechsel des Bundeslandes im Rahmen des Ländertauschverfahrens hat die Landesregierung die hier dokumentierte Antwort gegeben.  Die Beantwortung der Anfrage umfasst die Lehrkräfte an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen, die im Wege des Lehrertauschverfahrens den Wechsel nach Sachsen- Anhalt oder in ein anderes Bundesland beantragt haben bzw. durch Sachsen-Anhalt oder andere Länder übernommen wurden. Die Fragen umfassten die Zahl der Lehrer in Sachsen-Anhalt, die in den letzten fünf Jahren im Rahmen des Ländertauschverfahrens einen Wechsel in den Schuldienst eines anderen Bundeslandes beantragten; Anteil der positiv sowie der negativ beschiedenen Anträge; Gründe der Ablehnungen; Zahl der Lehrer, die eine Übernahme in den Landesdienst Sachsen-Anhalts anstrebten; Anteil der übernommenen Lehrer; Anzahl der durch die übernommenen bzw. entsandten Lehrkräfte jeweils gestellten Anträge, ehe sie ihr Ziel erreichten.

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